Eine Wäscherei im Wandel der Zeit!

Unsere Wäscherei ist ein traditionsbewusstes, mittelständisches Familienunternehmen.

Schon im Jahr 1948 erkannte Selma Kreft, geb. Wildförster den Bedarf an einer professionellen Wäscherei, sie erwarb von ihrer Nachbarin eine Heißmangel und gründete ein Unternehmen. Die wenigsten Haushalte hatten damals eine eigene Waschmaschine. Also zog Frau Kreft mit einem Bollerwagen durch Dortmund und sammelte Wäsche, um sie dann in dem von ihrer Familie erbauten Wohnhaus zu waschen. Auch heute noch befinden sich die Geschäftsräume unserer Wäscherei in dem Haus der Familie Wildförster

In den schweren Nachkriegsjahren war der Bedarf nach ein bisschen Sauberkeit und Luxus groß und das Geschäft florierte. In den folgenden Jahren erweiterte Frau Kreft ihren Bestand an Waschmaschinen kontinuierlich. Sie arbeitete mit Gas beheizten Haushaltswaschmaschinen, die rund um die Uhr in Betrieb waren. Auch nachts weckte der Wecker sie wenn mal wieder eine Wäsche beendet war. Die Arbeit zahlte sich aus und 1950 wurde der Bollerwagen durch das erste Dreirad ersetzt. Nach und nach entstand eine Flotte von Dreirädern, die Wäsche einsammelten und auslieferten.

Später wurde Selma Kreft von ihrem Sohn unterstützt. Er lernte das Handwerk „von der Pieke auf“ und übernahm die Wäscherei zusammen mit seiner Frau Inge.

Nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes wurde Inge Kreft alleinige Geschäftsführerin. Sie expandierte und gewann die ersten Firmenkunden für die Wäscherei.

1972 erwarb Frau Kreft ein Kittelkabinett. Dies erleichterte die Bearbeitung von Hemden und Kitteln maßgeblich. Es entstanden Partnerschaften mit den umliegenden Wäschereien, da auch diese ihre Kittel und Hemden zur Bearbeitung brachten.

Im Jahre 1995 dann beschloss Frau Kreft nach einem Nachfolger zu suchen. Sie wandte sich an ihren Geschäftsfreund und Handwerker Herrn Karl Schwenk. Über seinen Vater bekam Alexander Schwenk das Angebot, die Wäscherei zu kaufen. Am 02. Januar 1995 übernahm der jetzige Inhaber Alexander Schwenk zusammen mit seiner Frau Sandra die Geschäfte und führt sie seither erfolgreich unter dem altbekannten Namen „Kreft“ weiter.

War die Wäscherei bei der Übernahme nur eine kleine Heißmangel, so haben wir seit 1995 die Geschäftsräume mehrfach in Eigenarbeit erweitert. 1996 wurde das Gebäude um eine komplette Etage erweitert. Insgesamt wurden zwei Garagen und drei Räume hinzugebaut und trotzdem ist der Platzmangel überall zu spüren. Zusätzlich eröffneten wir die Filiale am Kirchhörder Berg.

Seit 2000 haben wir unseren Kundenstamm, durch die Übernahme anderer Wäschereien, stetig erweitert und zählen heute ca. 2000 Kunden, davon etwa 500 Geschäftskunden.

Bei der Übernahme zählte die Wäscherei einschließlich Frau Kreft 12 Mitarbeiter, bis heute wurde die Mitarbeiterzahl auf 34 erhöht. Dabei legen wir großen Wert darauf, schwerbehinderten Menschen eine Chance zu geben und in das Arbeitsleben zu integrieren. Im Jahre 1996 wurde uns die erste schwerbehinderte Mitarbeiterin über das Arbeitsamt vermittelt, die Anzahl hat sich seitdem auf insgesamt 13 schwerbehinderte und gleichgestellte Angestellte erhöht. Seit 2011 ist unser Unternehmen eine vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) bezuschusste Integrationsabteilung.

Der stetig wachsende Kundenstamm und der daraus entstehende Platzmangel machen für die Zukunft das Nachdenken über eine weitere Expansion erforderlich.